6. - 12.03.2009

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Internationale Friedensordnung


Sehr geehrter Herr Gross

Eine intellektuelle Kreation von Ihnen s. oben? Minarette haben nichts damit zu tun. Die Schweiz brauchte keine Phallussymbole in der Landschaft. Denken Sie bitte 20 Jahre weiter, so wie die Islamisten das tun. Herr Gross, Sie glauben nicht allen Ernstens, dass diese Leute Minarette zum anschauen und beten benötigen....? Bauwerke um lauthals die Bevölkerug mit Ideologie zu belästigen. Keinesfalls möchte ich, dass unsere Nachfahrinnen als Kopftuchhuren leben müssten. Wenn Sie allenfalls gerne den Macho spielen, sehen Sie das natürlich ganz anders. Ich rate Ihnen, realistisch zu werden und nicht auf die Heuchelei von "modernen" Islamisten reinzufallen.

Mit freundlichen Grüssen
E.K.

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Sehr geehrte Frau K.,

Sie vermischen unendlich viel miteinander, so dass die Chancen eher klein sind, dass dadurch etwas geklärt wird:

1. Dieser Begriff steht in den Kommentaren der Bundesverfassung. Sie beschäftigen sich offenbar kaum damit.

2. Es ging bei der Initiative um den Bau von Minaretten und um nichts anderes.

3. Mit Phallussymbolen haben Minarette genau so wenig zu tun wie Kirchtürme.

4. Ein Bauwerk kann keine Ideologie sein und somit auch keine ideologische Belästigung. Wenn es nicht in die Bauordnung passt, wird es auch nicht bewilligt.

5. Mit dem Kopftuch hat ein Minarett nichts zu tun.

6. Als Macho hat mich noch nie jemand gesehen. Ich selber mich auch nicht. Sie kennen mich offenbar nicht und wissen auch nicht, was ich tue. Obwohl Sie dies jederzeit im Detail auf meiner Homepage nachlesen könnten.

7. Ich bin sehr realistisch und habe deswegen auf Ungültigkeit plädiert.

8. Moderne Islamisten, die den Islam mit den europäischen Werten verbrüdern wollen, sind nur schon deswegen nicht einfach Heuchler. Was Sie für sich in Anspruch nehmen, müssen Sie auch den anderen zugestehen.

Mit freundlichem Gruss
Andi Gross

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Sehr geehrter Herr Gross

Danke für Ihre Antwort. Tatsache ist leider, dass bereits Bewilligungen für Minarette erzwungen wurden. Offenbar glauben Sie echt daran, dass diese Minarette unbenutzt bleiben?? Das passt ja gar nicht zu Ihren intellektuellen Ausführungen. Islamisten(mus) sind für eine Verbrüderung eine Zumutung und für eine Verschwesterung inakzeptabel!

Mit freundlichen Grüssen
L.K.

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Sehr geehrte Frau K.

In der Schweiz können keine Bewilligungen erzwungen werden, von niemanden; wenn man sie erhält, dann hatte man das Recht dazu und respektierte alle Auflagen.

Niemand denkt, dass, einmal gebaut, ein Minarett nicht benutzt wird.

Es geht nicht um den Kampf gegen Islamismus hier, und auch nicht um irgendwelche Verschwesterungen oder Verbrüderungen. Dieser Kampf muss klüger geführt werden als mit einem Kampf gegen Minarette. Letzteres schadet sogar dem ersteren. Das ist die Tragik dieser Initiative, und dies werden wir noch aufzeigen.

Hoffentlich verursacht die Initiative keine schwerwiegenden Konsequenzen für die Schweiz.

Mit freundlichem Gruss
Andi Gross


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